Heute gibt es mal wieder einen Tipp für die gruslig kalten, verregneten Tage. Ok noch schöner ist es, wenn es schneit… aber Hauptsache kalt und ungemütlich. Die stressigen Feiertage sind längst vorbei und der Jahresbeginn hat uns wieder mit sich in den Strudel aus beruflichem Stress gepaart mit einer irgendwie zu ungesunden Lebensweise gezogen. Phuu… meine Batterien sind jetzt schon auf einem gefährlich tiefen Level. Ich brauch‘ daher etwas Ruhe und etwas gemütliche Zweisamkeit mit meinem Schatz. Einfach zu Hause bleiben will ich aber auch nicht! Also geh ich mal wieder auf Wellness-Testtour, um euch ein paar tolle Entspannungsorte zu zeigen.

Heute hat es uns ins Sole Uno in Rheinfelden verschlagen. Der perfekte Ort für etwas gestresste Pärchen, frisch Verliebte – jööö – oder einfach gute Freundinnen die Lust haben zu entspannen. Verschiedene Massageangebote, heisse Bäder drinnen und draussen, unzählige Saunen und Dampfbäder, die irgendwie nach Ricola und Eisbärbonbons – ihr wisst schon welche ich meine –  duften, bieten jede Menge Möglichkeiten, ausgiebig runter zu fahren.

1Da dies ein Thermalbad ist, gibt es zwei grundlegende Beautyregeln die Mann und Frau beachten sollten: 1. Frisch rasierte Beine und Bikinizonen  – oder Gesichtsrasur bei den Herren – sind echt kein Spaß in Sole-Bädern. Das Salz ist zwar ultra toll für die Haut und lässt dich herrlich im Wasser schweben, aber es brennt höllisch auf frisch rasierten Stellen…. erst recht im extrem coolen aber auch extrem salzigen Intensiv-Solebecken. Da hilft auch die Unterwassermusik nicht – ok sie ist trotzdem cool:). Beautyregel Nr. 2: Bunter Nagellack an den Fuss-/Fingernägeln neigt im Wasser dazu ab zu splittern… Das sieht dann aus, als ob man den schon vor Wochen aufgetragen hat und darauf wartet, dass er sich von alleine entfernt. Wenn man dann mit seinem Date da ist, macht das keine gute Falle…

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Aber kommen wir wieder zu den schönen Seiten des Bades:) Das herrlich dampfende Sole-Aussenbecken lädt zum Entspannen, Blubbern, Kuscheln und Quatschen ein. Die Innenbecken sind ebenfalls schön salzig, ich zieh die Atmosphäre draussen jedoch vor. Soweit so klassisch: Jede Menge Sole-Becken mit und ohne Sprudelzonen, schön gestaltete „Erlebnis“-Duschen; es hat, was auch immer das Sole-Badeherz begehrt.

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Was dieses Thermalbad jedoch so besonders macht, ist die liebevoll errichtete Saunalandschaft. Ich bin eigentlich nicht so der Saunafan. Soviel extrem ungezwungenes nacktes Fleisch schreckt mich irgendwie ab. Wozu hab ich mir eigentlich den teuren Bikini gekauft?? Als ich jedoch die kleinen einzelnen Holzhütten im Chalet-Stil gesehen habe, die draussen verteilt sind, musste auch ich mich zu einer schweisstreibenden Detoxrunde aufmachen.  Anfängern – wie mir – empfehle ich die Bio-Sauna und die zwar heissen aber trockenen Hütten. Die haben so süsse kleine Cheminés, da schmilz ich auch ohne Hitze dahin. Und für die frisch gebackenen oder baldigen Pärchen: Es ist viel einfacher in der trockenen Hitze sexy da zu liegen, als keuchend in den Dampfbädern nach Luft zu ringen… Nach der Hitze kann man durch die kühle Nachtluft rennen oder man sucht sich anschliessend sein Lieblingsplätzchen in einem der verschiedenen Ruheräume aus. Sei es nun in der Liegelandschaft um das riesige Aquarium oder bei dem kleinen Raum mit Cheminé  (ok ich gebs zu ich liebe Cheminés). So wohlig faul lässt es sich dann auch herrlich kuscheln und geniessen. Mit anderen Worten: Im Sole uno geht man mit Vollbremsung direkt in die Entschleunigung. Love it!!

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Nach einer solchen Schwitzrunde ist meine Haut ready für eine Runde Pflege. Passenderweise habe ich mir den Dry Oil Body Mist von Ahava mit Dunaliella-Algen ausgesucht, das in Mitzpe, Shalem Dead Sea Westbank produziert wurde. Das ultra leichte Trockenöl mit Kaktus und Rosa Pfeffer ist reine Verwöhnung für Haut und Nase. Danach riecht ihr herrlich fruchtig und echt zum anbeissen ;)!

So gut gepflegt und entspannt kann man wieder durchatmen und den nächsten Arbeitstag in Angriff nehmen. Jetzt mit einem Lächeln auf den Lippen und schönen Erinnerungen, die jedes Mal durch den Kopf schwirren, wenn man das Body Oil aufträgt.