Hallo meine Lieben. Heute geht es mal wieder ums Essen :). Wenn Ihr ein extra speziell anspruchsvolles Rezept sucht, mit raffinierten Techniken und unzähligen Gewürzen und Zutaten, dann seid ihr hier falsch. 🙂

Für dieses Rezept braucht ihr 5-6 Zutaten und 1 Topf. 🙂 Das ist eines dieser alten, klassischen, italienischen Rezepte, die nicht viel brauchen und in ihrer Einfachheit einfach genial und saufein sind.

Dass auch dieses Rezept vegetarisch ist, ist reiner Zufall. Ich bin bekennende Karnivorin, es darf aber gerne auch öfters mal fleischlos sein. Kein Problem, v.a. wenn es so ein Rezept ist. Selbst mein Freund, der bei einem grossen Stück Fleisch glänzende Augen bekommt, liebt dieses Essen und kauft ab und an diese Zutatenkombination mit einer stillen Aufforderung: Schaaaaaaaaaaaaaaaatzz…biiitttte kochen?

Ok dann machen wir uns allen jetzt den Gefallen und ich verrate euch mein Rezept.

Die Zutaten:

  1. Pro Person eine grosse längliche Aubergine (keine Angst vor diesen Dingern, im Rezept werden sie alles andere als fade und labberig, sondern wunderbar aromatisch)
    1. Ich nehme übrigens oft gerne noch eine zusätzliche und esse die dann am nächsten Tag zu Spaghetti.
  2. Pro Person 300-500gr Tomaten (je mehr umso besser). Ich nehme am liebsten diese kleinen Cherrytomaten. Wer sich aber die Schnippelei verkürzen will, der kann auch ganz normale grosse nehmen.
  3. 1-2 TL Salz. Reguliert euch hier etwas nach eurem Gusto. Nachsalzen kann man immer..
  4. Olivenöl
  5. Knoblauch
  6. Falls erwünscht: Brot zum tunken. ES LOHNT SICH ZU TUNKEN!

Auberginen waschen, Strunk abschneiden und ein paar Mal längs tief einschneiden. In jeden Schnitt stosst ihr eine halbe Knoblauchzehe rein. Tomaten waschen und in grobe Stücke schneiden. In einem grossen Topf Olivenöl erhitzen und die Auberginen hineinlegen und ein wenig anbraten. Die Aubergine bekommt dann so platte, braune Stellen: Das soll so sein.

Tomaten reinschmeissen, Salz drüberstreuen, Deckel drauf und auf ¾ Hitze kochen lassen. Kein Wasser, keine zusätzlichen Gewürze, nix, nada, niet. Ok wer will, kann einen Peperoncino reinschmeissen. Ich habs noch nicht probiert, aber stell mir das noch passend vor.

 

Das ganze dauert jetzt je nach Menge ca. 30 Minuten. Wendet ab und an die Auberginen und schaut, dass Ihr die Hitze nicht zu hoch habt und euch was anbrennt.

Ob es gar ist, erkennt ihr daran, dass die Aubergine schön weich ist. Dann heisst es Aubergine rausnehmen, schön auffalten – was auf Grund der Einschnitte einfach geht – und Knoblauch entfernen. Ich nehme diese Atem-Verpester vor dem Essen raus. Wer sie mag, sie sind ja scheinbar gesund, kann die aber gerne mitessen.

Tomaten oben drauf geben und TATAAAA fertig. Mit Brot schmeckt das Ganze am besten. Ich mag die Schale der Aubergine nicht, da sie oft etwas zäh ist. Daher löse ich das Fleisch mit einem Löffel davon ab und lass die weg.

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MMMMMM….

 

Nun kennt ihr ein weiteres Geheimrezept von mir und ich wünsche euch guten Appetit.