Wie jedes Jahr um diese Zeit trumpfen die Kosmetikhersteller mit den neusten Mascara-Modellen auf.

Grund genug den Augenaufschlag hier mal zu thematisieren. Mascaras bieten bei Frauen genau so viel Gesprächsstoff wie Autofelgen bei Männern. Nur dass wir in uns selbst investieren anstatt in ein Transportmittel. Wir transportieren dafür einen Augenaufschlag zum Niederknien 🙂 Ist doch auch was.

Die zwei Hauptelemente von Mascaras sind 1. die Bürste und 2. die Farbe. Bei der Bürste gibt es zwar tausend unterschiedliche Formen, grundsätzlich jedoch entscheidet die Vorliebe zuerst mal zwischen Gummibürste und der klassischen „Haar“-Bürste. Ich mag die Gummibürsten mehr, weil sie meiner Meinung nach die Wimpern weniger verkleben. Jaaaajaaa ich weiss, da widersprechen mir jetzt wieder 50% aller Frauen. Und die anderen 50% stimmen mir zu 🙂

Die Farbe soll angenehm aufzutragen sein und die Wimpern nicht verkleben oder austrocknen lassen.

Es gab mal eine – zum Glück kurze – Zeit, in der uns die Kosmetikindustrie weismachen wollte, dass zusammengeklebte Wimpern total trendy seien! Ihr mögt euch bestimmt noch an den Manga-Look erinnern.. WTH??

Naja… zurück zu den ernst gemeinten Mascaras.

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle ja einen Mascara mit normaler Bürste und einen mit einer Gummibürste vorstellen. Beim Testen war der Effekt von meinem neuen Covergirl Masacara jedoch so extrem viel besser, dass ich den Mascara mit der klassischen Bürste etwas mitleidig bei Seite legen musste.

 

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Der COVERGIRL Plumpify BlastPro Mascara für CHF 13.90 oder die Waterproof Version für CHF 14.50 ist seit Juni in der Migros erhältlich.

 

Covergirl hat eine Reihe super fetter Gummi-Bürsten Mascaras im Angebot, an die man sich zu Anfang etwas gewöhnen muss. Vor allem beim Auftragen an den äusseren Spitzen des Wimpernkranzes braucht es etwas Übung. Hat man den Dreh jedoch raus, gibt man die Dinger nicht mehr her.

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Mein heutiger Favorit hat eine interessante – noch grössere – Bürste, deren Grundidee relativ einfach zu verstehen ist. Spiralförmig angeordnete lange Borsten umhüllen eher kürzere Borsten, ohne selbst sehr viel Farbe aufzunehmen. Das hat zur Folge, dass die kurzen Borsten die aufgenommene Farbe an die Wimpern abgeben und die langen die Wimpern „kämmen“ und schön separieren. In etwa so, wie wenn man die Wimpern anschliessend nochmals mit einem Wimpernkamm kämmt. Das Resultat? Super schöne, lange, gut getrennte Wimpern mit einem schönen Schwung. Sorry an alle Haar-Bürsten-Mascarafreunde: Ich bleibe bei den gummigen Mascaras und bin total happy am Wimpern klimpern 🙂

Anhang 1